ZIEL des Spiels
Ziel des Spiels ist es, am Ende des Spiels die meisten Spielsteine in der eigenen Farbe auf dem Spielbrett liegen zu haben.
IN NUR EINER MINUTE GELERNT …
Vorbereitung
Jeder Spieler nimmt 32 Spielsteine und wählt eine Farbe für das gesamte Spiel. Schwarz legt zwei schwarze und Weiß zwei weiße Spielsteine, wie in Abbildung 1 gezeigt.
Merksatz:
Place white to the right!
d.h. jeder Spieler platziert den weißen Spielstein rechts vor sich.

Abbildung 1: Das Spiel beginnt
immer mit diesem Aufbau.
Züge
Ein Zug besteht darin, einen oder mehrere gegnerische Speilsteine zu „überflügeln“ und dann die überflügelten Steine auf die eigene Farbe umzudrehen. Überflügeln bedeutet, einen Spielstein so auf dem Brett zu platzieren, dass ein oder mehrere gegnerische Steine an beiden Enden von einem Stein der eigenen Farbe begrenzt werden. (Eine „Reihe“ kann aus einer oder mehreren Scheiben bestehen.)
Hier ein Beispiel:
Der weiße Stein A lag bereits auf dem Brett. Der weiße Stein B überflügelt die Reihe der drei schwarzen Steine.

Weiß dreht die überflügelten Steine um, und die Reihe sieht nun folgendermaßen aus:
Zugregeln
| 1. Schwarz zieht immer zuerst. |
| 2. Wenn Du in Deinem Zug nicht mindestens einen gegnerischen Stein überflügeln und umdrehen kannst, verlierst Du Deinen Zug und Dein Gegner zieht erneut. Steht Dir jedoch ein Zug zur Verfügung, verlierst Du Deinen Zug nicht. |
| 3. Überflügelte gegnerische Steine können nicht nur eine Richtung umgedreht werden, sondern in alle Richtungen (waagrecht, senkrecht und diagonal), in denen gegnerische Steine überflügelt werden. |

Abbildung 2: Stein platziert

Abbildung 3: Diese Steine drehten sich
| 4. Spieler dürfen nicht über die Steine ihrer eigenen Farbe springen, um eine gegnerische Steine zu überflügeln. (Siehe Abbildung 4). |

Abbildung 4: Dieser Stein überflügelt nur den Stein 1, nicht die beiden anderen weißen Steine.
| 5. Ein Stein darf nur als direkte Folge einer Bewegung überflügelt werden und muss in der direkten Linie des abgelegten Steins liegen. (Siehe Abbildungen 5 und 6). |

Abbildung 5: Hier platzierter Stein

Abbildung 6: Diese beiden Steine (fetter Pfeil) sind umgedreht. Die Steine (dünner Pfeil) sind nicht umgedreht (obwohl sie scheinbar überflügelt sind).
| 6. Alle in einem Zug überflügelten Steine müssen umgedreht werden, auch wenn es für den Spieler vorteilhaft wäre, sie nicht umzudrehen. |
| 7. Sobald ein Stein auf einem Feld liegt, kann er später im Spiel nicht mehr auf ein anderes Feld verschoben werden. |
| 8. Hat ein Spieler keine Steine mehr, weil er mehr als seine 32 Steine benötigt (nachdem der Gegner einen oder mehrere Züge aussetzen musste), muss ihm sein Gegner die benötigten Steine von seinen Steinen geben. |
| 9. Wenn keiner der Spieler mehr ziehen kann, ist das Spiel vorbei. Die Steine werden gezählt und der Spieler, der die meisten Steine seiner Farbe zeigt, ist der Gewinner. |
Hinweis: Es ist möglich, dass ein Spiel endet, bevor alle 64 Felder gefüllt sind.
Beispiel der ersten Züge eines Spiels
Schwarz zieht immer zuerst. Ein schwarzer Stein kann auf den Feldern C4, D3, E6 oder F5 platziert werden, um einen weißen Stein zu überflügeln. Schwarz entscheidet sich für den Zug auf das Feld C4. (Siehe Abbildung 7).

Abbildung 7
Der überflügelte weiße Stein zwischen den beiden schwarzen Steinen wird umgedreht.
(Siehe Abbildung 8).

Abbildung 8
Jetzt ist Weiß am Zug. Eine weiße Scheibe kann auf die Felder C3, E3 oder C5 gelegt werden, um eine schwarze Scheibe zu überflügeln. Weiß entscheidet sich für C3. (Siehe Abbildung 9).

Abbildung 9
Der schwarze Stein zwischen den beiden weißen Steinen wird umgedreht. (Siehe Abbildung 10)

Abbildung 10
Das Spiel wird auf diese Weise fortgesetzt, bis keiner der Spieler mehr ziehen kann. Der Spieler mit den meisten Steinen zu diesem Zeitpunkt ist der Gewinner.
